Sardinien – Nachhaltiger Tourismus

Das noch unberührte Sardinien schenkt Euch die Möglichkeit, seine Flora und Fauna – von besonders großer Schönheit – kennenzulernen.

Die Weite und die Beschaffenheit Sardiniens ermöglichen es noch heute, weite und gut erhaltene Gebiete, die manchmal sogar noch vom Menschen unberührt sind, wie zum Beispiel Tiscali, zu entdecken.

Die wachsende Aufmerksamkeit bezüglich des Umweltschutzes hat dazu geführt, dass die Region Sardinien das Amt für Parks und Wälder ins Leben gerufen hat, die dafür sorgt, dass die Flora und die Fauna in kontrollierten und gut ausgerüsteten Gebieten, in ihrem natürlichen mediterranen Habitat, von besonderem Wert und außergewöhnlicher Schönheit, wachsen können.

Im Innern dieser “Naturreservate” kann man, dank der Wiederbevölkerung und der Wiederaufforstung, besondere Tierarten, wie den Sardischen Mufflon, den Damhirschen, den Albinoesel, das Giara-Pferdchen, den Sardischen Gänsegeier, den Wanderfalken, die Korsische Möwe, die Wildschweine und noch viele andere, fotografieren und bewundern.

In ca. 70 Km Entfernung kann man im Meeres- und Erd-Umwelterziehungszentrum (Centro di Educazione Ambientale Marino e Terrestre (C.E.A.MA.T.)) des Parkes von PORTO CONTE, das Naturrundfahrten und Besichtigungen mit Führung anbietet, dieses Gebiet von großem naturalistischen und landschaftlichem Wert aus der Nähe kennenlernen.

Auch das Gebiet der Mündung des Flusses Coghinas (Valledoria – Badesi) ist Teil des geschützten Gebietes von Gemeinschaftlicher Bedeutung GGB, und dessen Ökosystem ist zum Mittelpunkt zahlreicher Studien naturalistischer Art geworden.

Alle diejenigen, die dieses Paradies entdecken möchten, können zu Fuß in den bis zu zehn Meter hohen Sanddünen einem Pfad folgen, der ihnen die direkte Beobachtung der Vegetation und der Tierwelt des Ökosystems dieses Dünen- und Flussgebietes ermöglicht.

Der Weg ist mit einer detaillierten, fotografisch untermauerten Beschreibung ausgeschildert, die es ermöglicht, alle im Gebiet und entlang des Weges vorzufindenden Tier- und Pflanzenarten zu erkennen.

Wer es bevorzugt, die Welt des geschützten Gebietes und dessen Ökosystems in Begleitung zu entdecken, kann an den organisierten Ausflügen in Begleitung von Umweltführern teilnehmen.

Denjenigen, die es hingegen bevorzugen die Ausfl?ge allein zu machen, möchten wir einige kleine, aber wichtige Ratschläge mit auf den Weg geben, damit sie die Natur in vollen Zügen genießen können:

  • bleibt auf den vorgegebenen Pfaden, zerstört die Vegetation nicht und erschreckt die Tiere nicht;
  • Zündet kein Feuer an;
  • Hinterlasst keine Abfälle;
  • Tragt geeignete Kleidung und Schuhwerk;
  • Vermeidet es, störende Geräusche zu machen, zu schreien oder zu grölen;
  • Vergesst nicht einen Fotoapparat, ein Fernglas oder eine Lupe mitzunehmen.
  • Bitte teilt dem Forstamt sofort mit, wenn Ihr etwas Ungewöhnliches entdeckt, sei es positiv oder negativ. Die Natur bedarf aller Hilfe, damit sie so bleibt, wie sie ist.